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Altenberge - 

Die Weichen für die Zukunft einer Altenberger Traditionsgaststätte wurden gestellt. „Wir hoffen natürlich auf eine gute Resonanz“, sagen Gertrude und Wolfgang Niestegge, Inhaber der Gaststätte Bornemann. Umfangreiche Baumaßnahmen waren erforderlich, um sich den Anforderungen in der breit aufgestellten Gastronomieszene in Altenberge zu stellen.

Von Martin Schildwächter

Die Weichen für die Zukunft einer Altenberger Traditionsgaststätte wurden gestellt. „Wir hoffen natürlich auf eine gute Resonanz“, sagen Gertrude und Wolfgang Niestegge, Inhaber der Gaststätte Bornemann. Umfangreiche Baumaßnahmen waren erforderlich, um sich den Anforderungen in der breit aufgestellten Gastronomieszene in Altenberge zu stellen. Angrenzend an den großen Saal ist ein Restaurant entstanden, das 46 Gästen Platz bietet.

Außerdem wurde eine komplett neue Küche eingebaut. Nicht ohne Grund: Mit Steffen Niestegge steht ein Profi am Herd, der künftig zusammen mit seinem Kochkollegen Andreas Augustin für die Verpflegung der Kundschaft sorgen wird. Der 26-jährige Sohn des Inhabers hat – ebenso wo Andreas Augustin – seine Ausbildung in der Weißenburg in Billerbeck absolviert. Weitere Stationen waren „Zur Post“ (Nienberge), „Prachtstück“ (Altenberge) und „Zum Ludgerusbrunnen“ (Billerbeck). Doch nun ist Steffen Niestegge wieder in die Heimat zurückgekehrt und wird zusammen mit Andreas Augustin, der zuvor im „Brandenburger Tor“ in Nordwalde gearbeitet hat, die gut bürgerliche Küche pflegen. Das bestätigt ein Blick in die Speisekarte: Von „Bornemanns Bauernbrett“ bis zur „Chefkochpfanne“ reicht das Angebot. Des Weiteren gibt es Fisch und vegetarische Gerichte. Klassiker, wie die „Hochzeitssuppe“ oder „Stippmilch“, dürfen nicht fehlen. Weine aus Frankreich, Deutschland und Italien stehen zur Auswahl.

Veränderungen gibt es nicht nur mit dem Neubau des Restaurants. Im Biergarten stehen 24 Plätze zur Verfügung und in der „alten“ Gaststätte wurden zwei Räume renoviert, die nun von Gruppen – 14 oder 20 Personen – genutzt werden können. Der Saal steht wie bisher zur Verfügung. Dieser wurde 1911 noch von Carl Bornemann, Vater von Gertrude Niestegge, gebaut. Die Tochter ist seit rund 30 Jahren in der gleichnamigen Gaststätte am Ball. Verzichtet werden kann im Saal künftig auf einen Caterer – denn schließlich gibt es nun eine neue Küche mit zwei Köchen.